Othirâ's Welt zwischen Tag und Nacht

Ein Maulwurfsleben


Gothic / Schwarze Szene

Was ist "Gothic" eigentlich?

 

Man muss ein wenig unterscheiden. Als was und woraus entstand die Szene und was bedeutet die Szene einzelnen Anhängern, da hat jeder seine ganz persönliche Meinung, seine eigene Einstellung und ein ganz eigenes Lebensgefühl und das ist schon eine wunderbare Umschreibung. Gothic ist ein Lebensgefühl.

 

Ich beginne mit zwei gut strukturierten Darstellungen des Gothic allgemein, im Anschluss daran kommt dann der persönliche Teil von mir.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

© Informationen entnommen aus Wikipedia.

▼▼    Zusammenstellung und Aufarbeitung  2006 von Jens  Wolff alias Lord Vamporio    ▼▼

www.black-flirt.de – Where Darkness Meets Love

 

Gothic

 

Was ist Gothic?

Die Gothic-Kultur ist eine Subkultur, die Anfang der 1980er Jahre aus dem Punk- und New Wave-Umfeld hervorging. Sie existierte in den 1980er und 1990er Jahren im Rahmen der Dark Wave-Bewegung und bildet heute den Hauptbestandteil der so genannten Schwarzen Szene. Die Anhänger der Gothic-Kultur werden meist als Goths oder Gothics bezeichnet.

 

Werte der Szene

Die Gothic-Szene gilt als sehr ästhetische, introvertierte und ausgesprochen friedliche Kultur mit meist sensiblen, wenn auch mitunter etwas wirklichkeitsfremden Mitgliedern, die meist der Mittelschicht entstammen.

Die Durchschnittsbevölkerung wird vom Goth zum Teil negativ wahrgenommen, etwa als konservativ, konsumorientiert, intolerant, egoistisch und vom Gesetz der sozialen Bewährtheit geleitet. Aus der Ablehnung dieser Werte resultiert eine demonstrative Distanzierung zur Gesellschaft. Aus dem Versuch der Bewältigung der Zwänge, der emotionalen Kälte und der Vereinheitlichung des Individuums in der heutigen Gesellschaft treten wiederum die zelebrierte Melancholie und die Ideale des Individualismus und der Toleranz hervor, das was die Szene größtenteils ausmacht.

Der Drang zum Individualismus innerhalb der Gothic-Szene, wobei die Dunkelheit und die Unfarbe schwarz eine besondere Rolle bei fast allen Gothics spielen, erschwert eine eindeutige Definition dieser, sowie die Zuordnung ihrer Mitglieder. Religiöse und politische Fragen werden unter Gothics durchaus thematisiert, allerdings nicht einheitlich beantwortet. Eine gewisse Sehnsucht nach dem Mittelalter und seinen Mythen und Sagen ist bei einigen Mitgliedern der Szene anzutreffen. Dabei handelt es sich jedoch häufig um ein romantisiertes Bild des Mittelalters, das viele Gothics vor Augen haben und das in manchen Fällen eine Flucht vor der realen Welt ermöglichen soll, jedoch auch teilweise einfach genossen wird wie etwa durch Mittelaltermusik.

Die Dunkelheit wird gelegentlich als ein schützender Mantel oder Zufluchtsort empfunden, woraus man beispielsweise den Hang zur hauptsächlich schwarzen Kleidung ableiten kann.

 

Religion

Die Zugehörigkeit einer Person zur Gothic-Kultur ist unabhängig vom Glauben und Religionszugehörigkeit. Gothics beschäftigen sich intensiv mit dem Thema Religion und ziehen individuelle Schlüsse, weshalb eine eindeutige Zuordnung nicht möglich ist. Einige Teile der Szene lehnen die Institution Kirche, z.B. aufgrund ihrer Kritik an deren Verfehlungen im Laufe der Geschichte, allerdings völlig ab. Bei manchen Goths kann man eine Sehnsucht nach den Ursprüngen des Glaubens und dem Heidentum feststellen, welches durch die Kirche gewaltsam zerstört wurde. Das drückt oftmals den Wunsch nach den eigenen Ursprüngen und Wurzeln aus. Mystik war zu Urzeiten ein zentrales Thema des alltäglichen Lebens. Viele Gothics versuchen sie wiederaufleben zu lassen.

Obwohl sich etliche Anhänger der Gothic-Bewegung ganz klar vom Satanismus distanzieren und ein völlig anderes Lebensgefühl auszudrücken versuchen, werden sie auf Grund ihrer äußeren Erscheinung oft mit diesem in Verbindung gebracht und von Außenstehenden belächelt oder gar als potentiell gefährlich eingestuft. Häufig wird mit okkulten Symbolen, z. B. dem vorchristlichen Pentagramm oder dem Petruskreuz, zum Zwecke der Provokation gespielt. Oft ist es jedoch nur die in der Szene verbreitete Faszination an Mystik, die Gothics zum Tragen okkulter Symbole bewegt. Die gesellschaftlichen Vorurteile treffen allerdings die in sich uneinheitliche Szene in ihrer Gesamtheit. Sie mögen gerade bei jüngeren Personen, die in diese Subkultur hineinwachsen, den Glauben verstärken, eine Ablehnung des christlichen Glaubens oder gar eine Hinwendung zum Satanismus sei Voraussetzung, um als Szeneangehöriger anerkannt zu werden. Dies ist jedoch absolut nicht der Fall. Die Szene honoriert eher Individualismus, als Zugehörigkeit zu einer bestimmten, dogmatisch geprägten Glaubensgemeinschaft. Insofern gehört die Gothic-Kultur zu den aufgeschlossenen und toleranten Subkulturen unserer Gesellschaft.

Ein kleiner Teil der Szene ist christlich geprägt. Ein Beispiel hierfür liefert das jährlich am Vorabend des Wave-Gotik-Treffen stattfindende „spirituelle Warm- up“.

 

Politik

Eine eindeutige politische Ausrichtung der Gothic- Szene ist nicht feststellbar. Allerdings sind konservative oder rechtslastige Ideologien eher selten anzutreffen. Auf Grund ihrer Wurzeln im Punk interessieren sich einige Gothics für linksalternative Politikansätze, andere wiederum vertreten gänzlich unpolitische Ansichten. Dies machte sich u. a. in den frühen 90er Jahren bemerkbar. Zeitschriften wie das Bonner Szene- Magazin „Gothic Press“ wiesen 1992 auf die Gefahr von Rechts hin und sprachen sich klar gegen rechte Gewalt aus. Gleichzeitig distanzierte sich ein Großteil der Szene von jeglichen politischen Ideologien und sah Aktionen gegen Rechtsradikalismus und Rassenhass als selbstverständlich an. Man könnte die Gothic-Kultur insofern als politisch bezeichnen, dass sie sehr stark auf Grundsätze des Humanismus baut.

 

Musik

Der Begriff Gothic kann nicht auf eine einzelne musikalische Spielweise festgelegt werden, da sich über viele Jahre hinweg das Verständnis für Musik innerhalb der Gothic-Kultur stark wandelte. Es ist davon auszugehen, dass sich zahlreiche Musikgruppen meist bereits vorhandener Stilmittel des Punk, Hard Rock bzw. der Elektronischen Musik bedienten, diese Stilmittel jedoch weitaus düsterer arrangierten.

 

Besondere Merkmale

• Blasse, meist geschminkte Gesichtsfarbe (Viktorianische Ästhetik), häufig hervorgehoben durch dunkle Schminke an Augen und Mund

• Meist schwarz oder auffällig gefärbte Haare. Teilweise eine Seite des Schädels kahl rasiert oder zu „Barock“-Frisuren frisiert. Sehr häufig sind auch (gerade bei eher mittelalterlich orientierten bzw. Metall-Musik präferierenden) Gothics überschulterlange Haare zu beobachten.

• Piercings und Tätowierungen

• Nieten, Sicherheitsnadeln, Schnallen und Glöckchen

• Religiöse, okkulte oder esoterische Symbole als Schmuck, fast ausschließlich aus Silber

• Lederhosen und Netzhemden, teils zerrissene Kleidung (ursprünglicher Gothic Punk- bzw. Death Rock-Look)

• Lange Kleider und Röcke (oft aus Samt; meist mittelalterlich oder viktorianisch) sowie Rüschenhemden, Bundfaltenhosen und Pikes

• Korsetts und Corsagen bei Frauen, häufig in Kombination mit weiten Reifröcken

• Herrenröcke, Schottenröcke

• Lederhosen und -mäntel (End-80er Gothic Rock- Stil)

• Lack- und Latex-Kleidung (seit Mitte der 90er Jahre durch Einflüsse aus der Fetisch- und SM-Szene)

• Schnür- & Kampfstiefel (Rangers), Pickers (ähnlich Stiefeletten für Motorradfahrer), Stiefel mit sehr hohen Absätzen („Transformerboots“ -> siehe Lordi mit 66.6 cm Absätzen)

Diese Liste bietet allerdings nur eine kurze Übersicht der Vielfalt der Stile, die in der Gothic-Szene verbreitet sind. Für eine genaue Stilbeschreibung gibt es zu viele Splittergruppen, die sich allerdings nicht ausschließlich durch einen spezielleren Kleidungsstil kennzeichnen lassen.

 

 

 

1. Die Entstehung der Gothic-Szene     Quelle - 1. Entstehung

1.1 Wann entstand die Gothic-Szene

 

Die Gothic-Szene oder wie sie auch genannt wird Gothic-Kultur ist eine Szene mit vielen verschiedenen Facetten. Die Gothic-Szene entstand als multikulturelle Jugendszene.

Sie ist zusammengesetzt in verschiedene Splitterkultren.

Bis zur Jahrtausendwende bildete die Gothic-Szene den Knotenpunkt der Schwarzen Szene und ist dies auch heute noch.

 

Hervorgekommen ist die Szene so ab ende 1970 anfang 1980 aus der Punk und New-Wave Bewegung. Einen grossen Einfluss hatte die Depro-Punk-Szene. Die Depro-Punk-Szene sah nur den untergang, das negative durch Arbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung und vieles mehr. Die Gothics wandelten diese Negative Eigenschaft um in eine etwas romantisch angehauchte Philosophie um.

Ein Einsteiger- Motto lautete damals:“ Wenn schon das Ende kommt, dann wollen wir noch irgendwas daraus machen

 

 

1.2 Basiselement für die Entstehung der Szene

 

Das Basiselement, das die Entwicklung der Gothic-Bewegung ermöglichte, war das Zusammenwirken von Musik (Gothic Rock), Faszination an abseitigen Themen wie Tod und Vergänglichkeit (hierraus erklärt sich das Interesse an den Gothic Novels und an der Schwarzen Romantik), die im Zuge der Neuen Deutschen Todeskunst ihren Höhepunkt fand, sowie ein extremes Faible der Selbstinszenierung.

Die Anhänger der Gothic-Szene werden größtenteils als Goths bezeichnet, obgleich diese Bezeichnung innerhalb der Szene eher selten Anwendung findet. Viele Szenen -Anhänger streiten ab das sie ein Goth oder Gothic sind. Teils deshalb weil viele nicht Gothics sich über Szenen-Anhänger lustig machen. Aber auch weil ein teil das Gefühl haben man sei gleich wie die anderen wenn man sich selbst als Goths bezeichnet. Also ein Merkmal der eigenen Individualität.

 

 

1.3 Merkmale

1.3.1 Kleidung, Styling

 

In der Gothic-Szene gibt es keine bestimmte gesetze wie man sich kleiden sollte.

Einen Anhänger dieser Szene erkennt man nicht unbedingt an der Kleidung. Es gibt solche die halten sich eher schlicht und unauffällig.

Jedoch tragen die meisten in der Szene schwarze Kleidung und Silberschmuck.

Schwarz als Farbe der edlen Bescheidenheit, der Trauer und der Resignation. Jedoch werden auch andere Farben getragen vorallem bei Mittelalterlichengewändern und beim Cyberstyle. Bevorzugte Farben sind: Violett, Weiß, Rot verschiedene Grün- und Blautöne sowie zum teil extrem grelle Neon-Farben.

 

Das Make-Up ist ein Ausduck der eigenen Persönlichkeit und deshalb sehr individuell.

Die Hautfarbe eines Gothics ist eher blas-bleich und totenbleich, sehr oft werden die Gesichter auch Schnee Weiß geschminkt. Die Augen und Augenbrauen werden oft mit extrem schwarzem Make-Up hervorgehoben. Oft sind auch die Lippen schwarz geschminkt, aber meist sind sie Blut Rot. Piercings sind auch sehr beliebt in der Szene vor allem im Gesicht.

 

Die Haare sind oft Schwarz oder in ausgefallenen, auffallenden Farbtönen. Häufig werden die Haare extrem auf Toupiert, seitlich abrasiert (Undercut, Sidecut), mit Haarteilen versehen oder Hochgesteckt. Die Haare sind auch ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.

 

Die Typischen Kleidungsstücke eines Gothics sind: Korsagen und Korsets, lange Spitzen- ,Samt- oder Reifröcke sowie kurze Miniröcke, Netzkleidung, Underground Boots,

Röcke für Herren, BDU Hosen, viele Reißverschlüsse, Schnürungen, Handschuhe, Rüschenkleidung, Mittelalter angehauchte Kleidung, Nietenhalsbänder sowie generell nieten, Ketten an der Kleidung und vieles mehr.

 

Ein weiteres Merkmal eines Gothics ist der Duft Patchouli. Ein leicht Aphrothisierender schwerer Duft.

 

 

2. Splittergruppen     Quelle - 2. Splittergruppen

Aufgrund des enormen Wachstums der Szene in den letzten paar Jahren (ca. 15 Jahre) haben sich verschiedene Splittergruppen/Kulturen gebildet. Die Bildung solcher Gruppen wurde Beeinflusst durch die vielen neuen Musikrichtungen, persönliche Vorlieben bezüglich Kleidung und dem Lebenstiel. Insbesondere beeinflusste die Bildung neuer Musikrichtungen das Szenen Wachstum und prägte die Individualität der Szene bezüglich ihrer Weltanschauung und dem Modischen Erscheinungsbild.

Nicht alle Gothics gehören einer Splitterkultur an.

So gibt es auch viele die einfach von allem was haben.

Es gibt unterdessen sehr viele Splittergruppen hier die meist verbreiteten:

 

 

2.1. Batcaver

 

Batcaver oder wie sie auch genannt werden „Goth-Punks“, wahren auch in den Anfängen der Gothic-Szene mit dabei. Hauptsächlich vorzufinden wahren die Batcaver früher in England wo diese Splittergruppe der Szene ihren Anfang fand. Heute ist sind die Batcaver in der ganzen Szene stark verbreitet.

Der Name Batcave entstand ein wenig später als die Splittergruppe die sich zuvor einfach nur Goth-Punks nannten. Der Name entstand anhand eines Szenen-Lokals in England, das den Namen Batcave trug. Das aussehen der Batcaver ist stark vom Punk inspiriert, meistens haben sie auftoupierte Haare (iro) , meist seitlich abrasiert (Under- und Sidecut), verrissene und verlöcherte Netzkleidung.

Die Farben der haare sind unterschiedlich vielfach aber in Blau/Schwarz, Grün/Schwarz und Pink/Schwarz.

Die Lebenseinstellung der Batcaver hat weniger eine Affinität zum Weltschmerz, sondern eher der Spaß am Schaurig Morbidem.

Bevorzugte Musikrichtung: Gothic-Punk, Post-Punk, Death Rock, Industrial

 

 

2.2. Grufti

 

Mit Gruftis bezeichnete man die Angehörigen der Jugendkultur die Parallel zur Batcave Kultur in Europa entstand.

Damals nannten sich die Gothics die zu keiner der damals existierenden Splittergruppen gehörten Gruftis.

Heute gibt es die sogenannten Gruftis nicht mehr so wie damals.

Grufti ist jetzt eher ein Wort das Leute die von der Szene nichts wissen zu uns Gothics sagen.

 

 

2.3. Endzeitromantiker

 

Anders als die Batcaver sind die Endzeitromantiker ein wenig ruhiger. Sie unterscheiden sich Aussehensmassig sehr von den Batcaver. Anders als die Batcaver tragen die Endzeitromantiker keine oder selten auftoupierte Haare oder rasierte seiten.

Sondern haben viel mehr eine Affinität zum Filigranen und zu kleinen Details.

Sie schminken häufig das Gesicht Schnee Weiß, versehen verschiedene Gesichts teile mit filigranen Ornamenten. Sie tragen oft viel Silberschmuck, Diademe und Broschen.

 

Bei der Kleidung tragen Endzeitromantiker oft Gewänder aus Seide, Samt, Satin, Brokat, Spitze und Chiffon.

Bevorzugte Musikrichtung: Neo Klassik, Goth Rock, Neue Deutsche Todeskunst

 

Endzeitromantiker haben einen sehr grossen Hang zur Philosophie, Literatur(besonders Poesie), Malerei, Friedhöfe und alte, Verfallene Bauten.

Die Endzeitromantiker werden auch noch des öffteren Nekroromantiker(Todesromantiker) genannt.

 

 

2.4. Schwarzromantiker

 

Schwarzromantiker oder wie sie auch genannt werden : Dark Romantic oderRomantic-Goth. Aussehens mäßig fallen die Schwarzromantiker höchstens durch ihre Kleidung auf die dem der Endzeitromantiker sehr ähnelt. Jedoch schminken sich die Schwarzromanticker nicht sehr extrem sondern betonen eher die Augen mit Schwarz und die Lippen mir Rot oder Schwarz. Aber sonst haben sie viel mit den Endzeitromantiker gemein.

Bevorzugte Musik: Neo Klassik, Ethernal Wave, Pagan Folk

 

Wie auch die Endzeitromantiker werden auch die Schwarzromantiker meist auch Nekroromantiker gennant.

 

 

2.5. Cyber-Goths

 

Cyber ist eine Splittergruppe die es erst seit ein paar Jahren gibt und momentan in der Gothic-Szene einen grossen Aufschwung hat. Cyber ist zwar mehr eine Stylerichtung jedoch entwickelte es sich immer mehr zu einer Splitterkultur der Gothic-Szene. Die Cyber-Goths haben eine Affinität zum Grellbunten und ausgefallenen. Tragen meist Neonfarbige Kleidungsstücke und spezielle Schlauchartrige oder Dreadlocks Haarteile. Sie tragen auch oft Schweisserbrillen und einen Mundschutz

Bevorzugte Musik: Dark Elektro, Industrial, New Wave

Post-Industrial, EBM (Elektronik Body Music).

 

 

3. Religionen     Quelle - 3. Religionen

In der Gothic-Szene sind sehr viele Religionen enthalten. Nur ein sehr kleiner Teil der Szene ist Christlich geprägt. Ich werde 2 der meist verbreitetsten Religionen aufzeigen.

 

 

3.1. Germanisches Heidentum

 

Die Religion der Germanen ist insgesamt betrachtet, über die Zeit- und Kulturräume der einzelnen germanischen Völker und Stammesgruppen hinweg, eine dezentral auf lokale Kultzentren bezogene Religion.

Die religionswissenschaftliche Klassifizierung in den Nordgermanischen, südgermanischen und gesonderten angelsächsischen Kultus erschließt sich aus der allgemeinen Quellenlage der schriftlichen und archäologischen Zeugnisse und den historischen Entwicklungen und Ereignissen

Grundliegende Merkmale sind durch Vergleiche mit anderen europäischen historischen Religionen (Rom, Griechenland, Kelten) aus einer rudimentär erschlossenen indogermanischen Urreligion ererbt. Eine Beeinflussung hat sich durch den kulturellen und wirtschaftlichen Kontakt schon vor der Zeit der beginnenden Auseinandersetzungen mit Rom ergeben, auch zu den Keltenund Slawen. Der religiöse Kult und der damit verbundene Ritus war nie konstant, sondern muss immer auch unter den gesamtpolitisch-kulturellen Verhältnissen betrachtet werden, welchen die einzelnen Gruppen ausgesetzt waren und welchen die jeweiligen Zeugnisse zugeordnet sind

Grundsätzlich prägend für die germanische Geschichte – und folglich auch für die germanische Religionskultur– war der Übergang von der Jagdgesellschaft zur agrarisch bäuerlichen Kultur und der Übertritt zur christlichen Religion. In der ca. 2000-jährigen Periode, zwischen diesen epochalen Zäsuren, war die germanische Religion als solche mit ihren regionalen Unterschieden in ihren Grundzügen relativ homogen.

Der Zusammenhalt der germanischen Stämme wurde vor allem durch gemeinsamen Götter- und Ahnenkult und Opferhandlungen begründet. Teilweise kamen auch verschiedene Stämme zu gemeinsamen Riten zusammen und bekräftigten so ihr Bündnis. Allgemein waren die religiösen Handlungen der germanischen Kulturen jedoch sehr vielfältig. Unter den Göttern sind Odin (Wodan), Thor (Donar) und Freyja die bekanntesten Namen, die sich auch in unseren heutigen Wochentags Namenwiderspiegeln.

Tempelbauten wie bei den Römern sind nicht bekannt. Die Götter wurden auf Waldlichtungen, in heiligen Hainen und an heiligen Gewässern bzw. Mooren verehrt – teilweise mit Menschen- und Tieropfern. Auch Waffen und andere militärischen Ausrüstung wurden an Seen geopfert. Entsprechend den weiblichen Gottheiten gab es Priesterinnen und Seherinnen.

 

 

3.2. Wicca

 

Wicca versteht sich als die „Religion der Hexen“, und die meisten Anhänger bezeichnen sich auch selbst als Hexen . Manche anderen Glaubensgemeinschaften, insbesondere orthodoxe Christen, sehen im Wicca hingegen eher einen Hexenkult, wobei dieser Begriff, vor allem in der Anfangsphase der Entwicklung von Wicca, auch von Anhängern verwendet wurde und teilweise immer noch verwendet wird. Es bestehen zahlreiche Parallelen zum feministischen Kult der Großen Göttin; im Wicca sind aber, entgegen der reinen Göttinnenspiritualität, eine weibliche Göttin und ein männlicher Gott gleichberechtigte Partner und Repräsentanten einer polaren Natur. Die meisten Wicca verstehen Wicca als eine Form von wiederbelebter Naturreligion und als eine Glaubensrichtung des Neuheidentums.

 

 

4. Musik     Quelle - 4. Musik

4.1 Bedeutung für die Gothic-Szene

 

Die Musik spielt in der Gothic-Szene eine sehr grosse Rolle. Ohne die Musik würde es die Gothic-Szene vermutlich gar nicht erst existieren.

 

Durch den grossen Einfluss der New Wave Musik/Szene Endstand eine Szene die sich sehr schnell weiterentwickelte und sich in verschiedene Musikrichtungen Spaltete.

 

Die Gothic-Kultur/Szene entstand auf der Grundlage der frühen Gothic-Musik, des so genannten Gothic Punk, umgangssprachlich auch als Batcave bezeichnet. Daneben wurde eine Vielzahl weiterer Spielarten favorisiert, die sich, abgesehen vom Death Rock primär im Dark-Wave-Umfeld entwickelten. Ab dem Ende der 1980er Jahre starben viele dieser Genres aus und wurden schrittweise durch Szene-fremde Musikstile abgelöst, sodass die Gothic-Bewegung in ihrer gegenwärtigen Form, und bis auf wenige Nischenbands, über keine eigenständige Musikszene verfügt, sondern aus der musikalischen Bandbreite der gesamten Schwarzen Szene schöpft. Diese Eigenart unterscheidet sie von anderen Subkulturen wie der Punk-Szene oder der Metall-Kultur.

 

Die häufigsten Musikrichtungen waren/sind:

 

Dark Wave (einschliesslich Spielarten wie Gothic Rock, Cold Wave, Ethereal, Neoklassik sowie die Neue Deutsche Todeskunst)

Death Rock, Depro-Punk, Horrorpunk

New Wave, Electro Wave, Synthie Pop, Minimal Electro

Post-Industrial (unter anderem Dark Ambiente oder Death Industrial)

Mittelalterlich inspirierte Musik, teils auf historisch informierter Aufführungspraxis beruhend

 

 

 

 

Was ist Gothic für mich?

 

Ich kann nur sagen, was dieser Begriff für mich bedeutet, denn jeder hat seine eigenen Ansichten darüber.

 

In Stichworten gesagt:

Freiheit. Individualität. Vielfältgkeit. Toleranz. Kultur. Niveau. Musik. Kunst.

 

Ich bin mir bewusst, dass Ich "anders" bin, Ich will mich dieser Gesellschaft und ihren Sitten nicht anpassen, weil Ich dadurch meine Individualität und meine freie Persönlichkeitsentfaltung verlieren, beziehungsweise beeinträchtigen würde. Ich nehme mir die Freiheit "anders" und darauf stolz zu sein. Ich nehme mir die Freiheit meine Individualität auszuleben und wünsche mir von der Gesellschaft nicht mehr, als ein bisschen Toleranz.

Ich setze mich mit Themen auseinander, vor denen sich viele drücken, vor denen viele vielleicht sogar Angst haben, wie zum Beispiel dem Tod, dem Bösen, dem Unerklärlichen, einfach weil all das zum Leben dazugehört

Ich mag ein melancholischer Mensch sein, der gern nachts auf Friedhöfen spazieren geht, aber das auch nur, weil Ich die Nacht samt ihrer Ruhe liebe und genieße.

 

Zu sein und zu leben wie Ich bin, wie Ich denke und wie Ich fühle, das ist für mich Gothic, verbunden mit dem schwarzen Stil, düsterer Musik und gleichgesinnten Menschen.

Situation in der Szene:

 

Leider ist es so, dass die Szene nicht mehr ganz das ist, was sie mal gewesen ist.

Am Anfang waren es nur vereinzelte Menschen, die ihrem alternativen Lebensstil ein gewisses Gesicht verliehen haben, doch, und das ist überall so, je mehr Menschen dazukommen, desto "unreiner" wird die Szene.

Mittlerweile sind viele, hauptsächlich Jugendliche, dabei, die nicht mal wissen, was sie da angehören, die das Gefühl, welches hinter dem Begriff steht, nicht wahrnehmen oder verstehen und die nur dabei sind, weil sie gerade so eine Phase haben, oder weil das der ganze Freundeskreis ja auch macht.

Mit der Zeit gehen Dinge wie Anstand, Niveau und Toleranz in der Szene verloren, weil zu viele Idioten mitmischen, aber dennoch existieren eine Menge Menschen, die es durchaus ernst meinen und auf genau die kommt es an.

Die sind die Szene.

 

Zeiten ändern sich, genau wie Menschen und deren Gruppen. Alles ist im Wandel, alles wird irgendwie "vermainstreamt", aber ein harter Kern, der die Szene ausmacht, wird immer bestehenbleiben.

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