Othirâ's Welt zwischen Traum und Realität

Ein Maulwurfsleben


Lykanthropie

 

Neben Anhängern des Vampirismus gibt es in der Szene auch einige Lykanthropen, Menschen, die sich mit Wölfen identifizieren oder sich zu ihnen hingezogen fühlen.

Was Lykanthropie bedeutet, lasse Ich hier Wikipedia erklären.

 

 

 

 

"Lykanthropie (Wikipedia)

 

Lykanthropie (von griechisch λύκος, altgr. Aussprache lýkos, „Wolf“ und ἄνθρωπος, altgr. Aussprache ánthrōpos, „Mensch“) bezeichnet die Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf (Wolfsmenschen), wie sie in Sage, Märchen und Fiktion vorkommt. Gestaltwandlungen zwischen Mensch und Tier im allgemeinen werden unter dem Begriff Therianthropie (z. B. in Raubtiere wie Bären, Löwen oder Leoparden) zusammengefasst.

Der Begriff wird gelegentlich auch im Zusammenhang mit Vampirismus verwendet.

Als Lykanthropie wird auch die Vorstellung eines Menschen bezeichnet, ein Wolf (oder entsprechend ein anderes Tier) zu sein. Diese galt bis ins 19. Jahrhundert hinein als Geisteskrankheit, die als eine Form der Melancholie begriffen wurde.

 

 

Geschichte:

 

Im alten Griechenland gab es die Sage von König Lykaon von Arkadien, der wegen Opferung seines Kindes von Zeus in einen Wolf verwandelt wurde.

In der frühen Neuzeit wurde innerhalb Europas oftmals Hexerei für die Lykanthropie verantwortlich gemacht.

Die Legende besagt, dass der Werwolf, wenn er als Mensch wandelte, seine Wolfshaut innen tragen konnte.

Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die Lykanthropie monographisch bearbeitet. Sie wurde als Teufelsbesessenheit angesehen. Somit war der Werwolf nach dem Malleus maleficarum kein echtes Tier und kein verwandelter Mensch, sondern ein durch den Teufel erschaffenes Trugbild. Thomas von Aquin sah in den Werwölfen dämonenerzeugte Scheinwesen, welche sich mit der Teufelsbesessenheit vereinbaren lassen. Eine tatsächliche Verwandlung hielt er für unvereinbar mit den göttlichen Naturgesetzen.

Die Vorstellung der Lykanthropie findet in den sogenannten Formwandlern auch in der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur ihre moderne Fortsetzung.

 

Bezug zum Vampirismus

Der im 17. und frühen 18. Jahrhundert auftretende verjüngte Vampirismus wird oft als Fortsetzung der Lykanthropie angesehen. Die Verwandtschaft zwischen Werwolf und Vampir wird in der Bezeichnung „wudodalak“ in allen seinen Unterarten deutlich. Das in griechischen und slawischen Sprachen gleichermaßen für Werwolf und Vampir gebräuchliche Wort „wurdalak“ bedeutet wolfhaarig. In Serbien „vukodlak“, in Polen „wilkolak“, In Bulgarien und Slowenien „vrkolak“ und in Weißrussland heißt es „wawkalak“.

 

 

Erklärungsversuche:

 

- Für die Vorstellung der Lykanthropie sind unterschiedliche Ursachen angenommen worden:

Die Religionsethnologie sieht in der Lykanthropie eine in psychopathologische Bereiche dringende Zerfallserscheinung der alten Wolfsmythologie. Heutzutage spricht man von einer Form der Geisteskrankheit.

 

- Das Phänomen der Hypertrichose, welches meist auf genetischen Ursachen beruht, führt zu einer starken Überbehaarung. Die Betroffenen werden manchmal auch als „Wolfsmenschen“ bezeichnet. In früheren Jahrhunderten waren so genannte Haarmenschen in vielen Fällen der Schaulust ihrer Umgebung ausgesetzt. Es ist anzunehmen, dass viele sich nur bei Nacht aus dem Haus wagten oder von ihren Eltern herausgelassen wurden. Somit waren sie nur bei Vollmond zu sehen.

 

- Der Wolf wurde in verschiedenen Kulturen stark mit sexueller Symbolik belegt. Ein Beispiel wäre etwa das Märchen von Rotkäppchen, in dem viele Interpretationen die Darstellung der männlichen Sexualität in der Gestalt des Wolfes sehen. Sexualität lässt die „animalische Seite“ des Mannes hervortreten, er „wird zum Tier“, nämlich zum Wolf."

 

 


 

 

Nun muss Ich unbedingt hinzufügen, dass die Lykanthropen, die in der Schwarzen Szene vertreten sind, nicht etwa geisteskrank sind, oder tatsächlich unter solchen Wahnvorstellungen leiden, ein Wolf zu sein.

 

Hierbei dreht es sich wirklich nur um die Hingezogenheit zu diesen wilden, starken Tieren und manch einer wird auch eigene Eigenschaften mit denen der Wölfe vergleichen, sich vielleicht auch wünschen einer zu sein, aber es bleibt bei einer Verehrung des Wolfes, die in manchen Fällen auch durch das Annehmen eines Pseudonyms ausgedrückt wird, in dem der Wolf auf irgendeine Weise namentlich drinsteckt.

 

Ich selbst halte mich zum Teil ebenfalls für wildliebend, Ich bin vorsichtig, geduldig, abschätzend, kann aber auch listig und aggressiv sein, was ja durchaus Eigenschaften eines Wolfes sind, so fühle auch Ich mich mit ihm verbunden.

Letztendlich macht mich das nicht unbedingt zu einem Lykanthropen, aber Ich liebe diese Tiere über alles.

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