Othirâ's Welt zwischen Traum und Realität

Ein Maulwurfsleben


Freunde

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Es gibt ein paar wenige Menschen,

die mich in meinem bisherigen Leben seelisch derart berührt haben

und dies vielleicht immer noch tun,

dass Ich ihnen für den hinterlassenen Eindruck

jeweils einige persönliche Worte, Erinnerungen und ein Lied widmen möchte, welches in meinen Augen zu ihnen gehört:

 

 

Der erste Mensch, den Ich jemals wirklich nah an mich herangelassen habe, mit dem Ich über alles geredet habe und der es schaffte mich ein Stück weit glücklich zu machen, war ein damals sechzehnjähriges Mädchen, welches ein Stück weit von mir weg wohnte und Ich über SchülerVZ kennenlernte.

Ich habe sie seit Jahren nicht gesehen, aber auch nie vergessen.

 

"Das zweite Telefonat, welches wir zu zweit tätigten, dauerte knapp acht Stunden, von Samstag auf Sonntag, Ich ging dann gar nicht mehr schlafen, weil Ich arbeiten musste.

Seit längerer Zeit ging es mir mal wieder richtig gut, dieses Telefonat hat mich wirklich glücklich gemacht, für die Zeit, die es gedauert hat und etwas darüber hinaus.

Als Ich mich in der kühlen Morgenluft zur Kirche aufmachte und die Sonne zwischen den Häusern hindurchschien, bemerkte Ich eine Veränderung in mir. Normalerweise konnte ich die Sonne nicht so recht ausstehen, Ich blieb lieber im Schatten, aber an jenem Morgen bin Ich von einer sonnenbeschienenen Lücke zur anderen gegangen, Ich genoss die Helligkeit und Wärme, sie tat mir gut, genau wie ihre Stimme vergangene Nacht. Prompt nannte Ich sie meinen kleinen Sonnenschein."

 


 

Einer der wohl einzigartigsten Menschen, die Ich in meinem Leben treffen durfte.

Wer es schafft, dass Ich nahezu jeden Tag an ihn denke, obwohl man sich seit Jahren nicht gesehen hat, hat wahrlich einen starken Eindruck hinterlassen.

 

"Dieses sechzehn-jährige Mädchen, welches mich vor sechseinhalb Jahren bei GothicVZ so kontaktfreudig anschrieb, machte auf Anhieb einen sehr intelligenten Eindruck auf mich. Wie wir dann miteinander schrieben, sehr bald schon über ICQ, wurde sie mir schnell sympathisch. Es war kein Smalltalk, wir redeten recht offen miteinander. Wenn Ich mich auch leider nicht erinnern kann, worüber genau, so weiß Ich zumindest, dass es um unsere Art zu denken und fühlen ging. Als hätte Ich mit mir selbst gesprochen, so schien es. Ich war so wahnsinnig fasziniert von ihr.

Wir tauschten Bilder und ja, auch optisch gefiel sie mir, auch wenn Fotos meist nicht so viel aussagen. Viel eher war es dann ihre Stimme, die Ich nach nichtmal einer Woche erstmals hörte, die mich so berührte und ja, irgendwie verzauberte. Ruhig, sanft und liebevoll.

Ich weiß noch, wie Ich bei unserem ersten Telefonat sagte, ich würde Fachbegriffe so mögen, da man mit ihnen so gehoben reden könne und nannte als Beispiel ausgerechnet den Begriff ‚Koprolalie‘, was sie durchaus nicht ohne Grund etwas paradox fand. Ich saß währenddessen auf der Terrasse meiner Oma, vorher spazierte Ich über den Friedhof und saß dort auch eine Zeit lang. Wir telefonierten echt eine ganze Weile.

Keine Woche später fuhr Ich an den Mainzer Hauptbahnhof, in Erwartung ihr das erste Mal gegenüber zu stehen. Sie hatte schlechte Erinnerungen an Mainz, ließ sich aber überreden herzukommen. So stand Ich da und bekam spontan eine Idee und kurz darauf stand Ich mit einer roten Rose da und hatte genau im Kopf, mit welchen Worten Ich ihr diese schenken wollte.

Der Moment kam und mit ihm sie die Rolltreppe hoch. Ich erkannte sie sofort, nicht zuletzt aufgrund der schwarzen Klamotten. Schlagartig leerte sich mein Kopf, aber trotz meiner Stammelei freute sie sich sehr. Der erste Blick, die ersten Worte, Ich war hin und weg.

Da war sie, die junge Frau, die mich allein durchs Schreiben verzauberte. Nach acht Stunden in Mainz brachte Ich sie zum Zug, Ich fuhr eine halbe Stunde später heim. Dort erst realisierte Ich, dass Ich nicht wusste, wann Ich sie wiedersehen würde."

 

Du fehlst mir...

 


 

"Ich weiß jetzt was falsch gelaufen ist. Und ja, es ist ja nicht so, als hättest du es nicht gesagt. Das miteinander reden kam viel zu kurz. Entweder sind wir in einer Gruppe unterwegs oder wir hocken am Bahnhof. Das ist nicht gerade die Umgebung für persönliche Gespräche.

Hätte Ich dich öfter und länger bei mir zu Hause, könnte Ich dir viel mehr erzählen, viel mehr zeigen. Hier fliegt so viel Zeug rum, das mich auf dem Weg begleitet hat, auf dem Ich zu dem wurde, das Ich jetzt bin, oder zu sein glaube.

Ich habe mein gutes Schachspiel gefunden. Nicht dass Ich gerne Schach spielen würde, aber es wäre etwas, was man zusammen tut und wobei man sich unterhalten kann.

Man kommt wieder an meine Bücher heran, an meine CD’s und an so vieles mehr. Ein prüfender Blick darauf und man erfährt eine Menge über mich.

Soweit sind wir einfach noch nicht gekommen.

Aber wie war das? Wir haben Zeit? Man hat so vieles im Leben, aber eines nicht. Genug Zeit."

 

Soweit meine Worte zum missglückten Anfang. Doch einige Monate später legten wir dann den Grundstein für eine meiner bisher besten und wichtigsten Freundschaften.

Kaum ein Mensch kannte mich bisher so gut wie sie, vielleicht ein, zwei andere.

Trotz Höhen und Tiefen hat sie mich jederzeit als Menschen bereichert.

 

Doch wie war das? Wenn man im Leben eines nicht hat, dann genug Zeit.

 


 

"Ein schönes kleines Träumchen,

Von einem willkommenen Päuschen,

Mit einem lieben, umwerfenden Igelchen."

 

Ein Traum ist es geblieben, jedoch, so kurz er auch gewesen sein mag, schön war er allemal.

Selten passiert es, dass man einen Menschen trifft, mit dem auf Anhieb alles zu passen scheint. Seien es Einstellung, Interessen, Musik und die Chemie im Allgemeinen, selten fühlt man sich bei einer Person so schnell so wohl.

In diesem Fall habe Ich genau das erlebt und darf mich glücklich schätzen, es erlebt zu haben, auch wenn dann doch nicht alles so gepasst hat, als dass sich eine solche Verbundenheit hätte entwickeln können, die mir durchaus gefallen hätte.

 

 

Igelchen:

"Maaag nicht weiterlernen"

 

Ich:

"durchhalten liebes =)"

 

"Mag nicht will nicht

Viel lieber würde ich jetzt hedonistisch handeln

Nix kant, lieber epikur. Freud sagt das ist mein es, mein über - ich will das ich lerne und mein ich beschwert sich über die organisation.."

 

"Dein Ich sollte aufhören sich zu beschweren und in sich hineinhorchen, ob nun Über-Ich oder Es überwiegt."

 

"Awww er versteht was ich meine *-* komm her und hilf mir beim lernen....nagut vllt nich jetzt. Aber vllt nächste woche irgendwann? Kann man in der stadt irgendwie lernen? Bibliothek oder so?"

 

"Ich hab das 3-Instanzenmodell von Freud damals aufm Gymi und dann in meiner Ausbildung nochmal durchgenommen und Ich find diese Darstellung der Psyche so großartig, dass ichs selbst ständig anwende. Im Prinzip Engelchen und Teufelchen, ich find das super^^

Ich komm gern zu dir und helf dir, wenn ich dir helfen kann. Geht doch nichts über ein wenig verbrachte Zeit mit dir"

 

"Das wäre echt ganz gut. Muss mal raus hier...und den stoff mit Wem anders zu diskutieren kann ja grade in ethik echt hilfreich sein..."

 

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